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André I. (Berghegger) fordert
wöchentlichen Kohlwursttag

Osnabrück (Januar 2017) Zahlreiche Wurstgenießer trafen im „Haus der Innungen“ zum
nunmehr 11. Osnabrücker Kohlwurstessen der Freien Fleischer-Innung zu Osnabrück zusammen.
Der scheidende Kohlwurstkönig Werner I. (Lager) lobte die „Original Osnabrücker Kohlwurst“,
zu deren Botschafter er während des vergangen Jahres mit großer Überzeugung wurde.

 

Bild: Wachablösung auf dem Kohlwurstthron: der neue Kohlwurstkönig André I. (2. v.re.) mit

Obermeister Dieter Beermann (2.v.li.), Stv. Obermeister Christian Sostmann (li.) sowie
Vorgänger Werner I. (re.) (Foto Kerstan)

 

Zur Grünkohlzeit gehört nicht nur für ihn die herzhafte Kohlwurst aus dem Fleischerfachgeschäft
und bildet bei richtigen Grünkohlgenießern längst eine unzertrennliche Einheit.
Die Mitglieder der Freien Fleischer-Innung zu Osnabrück haben bekanntlich eine neue Variante
der altbewährten Kohlwurst entwickelt.
Erstklassiges Schweinefleisch aus Schinken und Schulter, Hafergrütze und frische Zwiebeln,
abgerundet durch eine fein abgestimmte Gewürzmischung, verleihen dem Produkt seinen
unverwechselbaren Geschmack.

 

Vorstandsmitglied Erik Schürkamp: „Der Kunde will ein leichteres, magereres und bekömmliches
Essen; und da die wenigsten noch körperlich schwer arbeiten oder stundenlange Wanderungen
vor den Grünkohlgenuss legen, müssen wir diesem Verlangen Rechnung tragen.“
Die „Original Osnabrücker Kohlwurst“ wird grob bis mittelfein gewolft in Naturdarm abgefüllt und
luftgetrocknet oder über Buchenholz mild geräuchert.
Schürkamp betont besonders die Frische der Herstellung. „Konservierungsstoffe zur
Haltbarkeitsmachung gibt es in unseren Fachgeschäften nicht!“

 

Der stellvertretende Obermeister Christian Sostmann, selbstverständlich auch bekennender
Grünkohl- und Wurstgenießer, proklamierte den neuen Kohlwurstkönig:
„André I.“ (Berghegger) hat als Mitglied des Deutschen Bundestages nun ein Jahr lang
Gelegenheit, das Loblied der Osnabrücker Kohlwurst bundesweit zu verbreiten.
In einer fulminanten Antrittsrede legte er ein ambitioniertes Maßnahmenprojekt vor, in dem er
eine Kohlwurstmaut an allen Fleischtheken, die Einführung der Currykohlwurst sowie einen
wöchentlichen Kohlwursttag forderte.
Lebhaften Applaus erhielt seine Forderung „Wo Fleisch drauf steht, sollte auch Fleisch drin sein!“
Seinen sperrigen Titel „Kohlwurstkönig“ wird André I künftig als „KWK“ abkürzen und dem „MdB“ hinzufügen.

 

 

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