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Fleisch - ein wichtiges Lebensmittel für Jugendliche

Die Ansprüche an die Ernährung sind bei Jugendlichen durch Leistungs-anforderungen sowie Zellneubildung und -differenzierung besonders hoch. Einseitige Kostformen mit wenig oder gar keinem Fleisch sowie wiederholte Schlankheitsdiäten bergen die Gefahr eines Nährstoffmangels. Neben Konzentrationsmangel und Lustlosigkeit kann eine langfristige Unterversorgung zu Wachstumsverzögerungen und -beeinträchtigungen führen. Fleisch liefert die nötige Palette wachstumsrelevanter Nährstoffe. Es besitzt eine hohe Nährstoffdichte und eine gute Bioverfügbarkeit. Durch tierisches Eiweiß wird die biologische Wertigkeit des gesamten Nahrungseiweißes aufgewertet.
Leere oder unzureichend gefüllte Eisenspeicher dürften bei Mädchen und jungen Frauen in Deutschland ein Normalzustand sein. Für sie ist Fleisch als gute Eisenquelle besonders wichtig. Es erhöht zudem die Resorptionsrate des weniger gut verfügbaren pflanzlichen Eisens. Analog zum Eisen stellt Fleisch eine sehr potente Zink- und Vitaminquelle dar. Für Jugendliche mit Milchunverträglichkeit (Lactoseintoleranz, Kuhmilcheiweißallergien) ist es der wichtigste Vitamin B2-Lieferant. Der Vitamin B1-Bedarf kann sogar allein mit Schweinefleisch gedeckt werden. Muskelfleisch enthält hohe Konzentrationen an Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Niacin und Vitamin B12. Neuere Untersuchungsergebnisse weisen Fleisch auch als einen wichtigen Vitamin D-Lieferanten aus. Es enthält signifikante Mengen an 25-Hydroxycholecalciferol, dem man eine fünfmal so hohe biologische Aktivität wie Cholecalciferol (Vitamin D3) zuschreibt.

Jugendliche sollten deshalb regelmäßig Fleisch essen und gegebenenfalls Gewichtsprobleme nicht durch Fleischverzicht, sondern durch die Auswahl von mageren Fleischsorten und die Erhöhung ihres Energieverbrauchs durch vermehrte sportliche Betätigung in Angriff nehmen.(Quelle CMA)

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